Spiel, Satz und Sieg!

Berlin, 30.04., der Himmel ist blau, die Sonne scheint, es ist Vormittag. Wenn ich jetzt noch ein Produkt von Taft zur Hand nähme, wäre die Anspielung komplett. Ich frage mich, warum Leute immer wieder auf irgendwas anspielen. Warum spielen sie nicht zu Ende? Ich könnte mir vorstellen, dass sie es tun, um Zeit zu sparen. Ist ja klar: "Hier, die Kleine. Die mit den großen ohoooo. Die würde ick mal janz jerne knickknack, nasiewissenschon". An-Spielen. Gibt's ja auch beim Fußball.
Ich trete den Ball in Richtung Mitspieler und hoffe darauf, dass er weiß, das dies ein Fußballspiel ist. Beim Fußball ist das noch recht einfach zu durchschauen. Man bereitet sich vor. Geht zum Training. Zieht sich mehr oder weniger passende Sportkleidung an. Kurz: Man weiß, es handelt sich um Fußball. Doch woher weiß man, was Phase ist, wie der ehemals demokratische Deutschrepublikaner einst formulierte, wenn man gerade nicht auf einer hübsch bemalten Wiese steht? Ein kleines Beispiel:

Chef: Ich fahre nach Brasilien in den Urlaub.
Angestellter: Was wollen Sie denn da? Da gibt's doch nur Nutten und Fußball.
Chef: Meine Frau ist Brasilianerin!
Angestellter: Bei welchem Verein spielt sie denn?

Witze in Blogs sind geschmacklos. Ich werde in Zukunft davon Abstand nehmen. Bitte entschuldigen Sie meine Entgleisung. Trotzdem ist es ein gutes Beispiel. Und es kommt Fußball darin vor! Merke: Von Anspielungen kann man also immer dann sprechen, wenn der Job nicht akut von einem "Mißverständnis" bedroht wird. Chef: "...Sie müssten mal ihre Bälle sehen".

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