Hallo mein Schatz!
Viele Briefe oder Nachrichten beginnen, nicht nur in Deutschland, oft mit diesen Worten. Doch von was ist da eigentlich die Rede? Betrachten wir das doch einmal etwas genauer. "Hallo", ein ganz normales Grußwort, möchte man meinen. Jedoch bei näherer Betrachtung fällt auf: Im Englischen, dem Ursprung dieser Formulierung, wird Hallo "Hello" geschrieben. Steckt also die Hölle (engl. Hell) hinter dieser feinsinnigen Anspielung? Ganz nach demMotto "(ach, fahr' doch) zur Hölle"? Wenn man sich die Engländer so anschaut, wie sie sonnenverbrannt kleinen, sexy Mädchen in den südlichen Urlaubsenklaven hinterher pfeifen und die Augen gar nicht mehr abwenden können, so möchte man manchmal schon "Fahr doch zur Hölle, Tommy" rufen. Aber das soll nicht das Thema sein. Wenden wir uns deswegen dem zweiten Teil zu, "mein Schatz". Ein Schatz also, um den sich die Sache dreht, soll es da geben. Na,herrlich. Und dann auch noch meiner. Wunderbar. Doch was bringt einem solch ein Schatz, wenn er auf dem freien Markt nichts einbringt? Hier kommt das "mein" ins Spiel. Ist es denn überhaupt von Bedeutung, dass ein Schatz einen objektiven oder marktwirtschaftlichen Wert besitzt? Nein, davon kann man nicht ausgehen. Auch nicht vom possesiven Charakter dieser Formulierung. Vielmehr soll es die Freude ausdrücken, die man empfindet, wenn sich der vermeintliche Schatz (etwas, das man sehr wertschätzt) scheinbar im Besitz, also im Einfluss- oder Erfahrungsbereich des Subjekts befindet. Damit schließe ich meine heutigen Betrachtungen ab und komme zu anderen Dingen, die mir ebenfalls am Popo vorbei gehen.
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